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Im Gespräch mit Paul Katzberger

09.02.2016

Architekt des Neubaus von Berger Logistik am Wörgler Hauptbahnhof

Publiziert im Stadtmagazin Wörgl im Februar 2016

Das Wörgler Stadtmagazin sprach mit Paul Katzberger, dem Architekten des Neubaus von Berger Logistik am Wörgler Hauptbahnhof, über seinen Zugang zu Architektur, Besonderheiten und Herausforderungen des Projekts.

Was bedeutet Architektur für Sie / Wie definieren Sie Architektur?

Für mich ist Architektur im Unterschied zum rein funktionalen Bauen, ein Arbeitsprozess, der vor allem auch versucht, Angebote für die sinnlichen Wahrnehmungen der Nutzer zu konzipieren. Vom Sehen, Hören, Riechen bis zum Tasten. Ist dies gegeben, so ist das  Gebäude vielfältig und erfüllt die Anforderungen an eine guten Architektur.

Wie würden Sie den Bau aus architektonischer Sicht beschreiben?

Balance zwischen innen und außen;

Balance zwischen transparenten und geschlossenen Teilen; Balance zwischen Arbeitsbereichen der einzelnen Gruppen und des Individuums;

Was war das Besondere am Projekt Berger bzw. was war die besondere Herausforderung?

Das Besondere ist, dass der Bauherr den Wert von Raumgestaltung erkannt hat, und im Entwurfsprozess, ausgehend von der notwendigen Abstimmung mit den  betrieblichen Abläufen, ein ganzheitliches Ergebnis eingefordert hat - dies ist sehr selten der Fall. Außerdem sollte ein Gebäude entstehen, das den Stadtraum an dem prominenten Standort in Wörgl aufwertet.

Was war Ihre Inspiration für das Projekt, worauf legen Sie besonderen Wert?

Inspirationen sind ganz alltägliche Beobachtungen, die innenräumlichen Qualitäten müssen die Arbeit der Nutzer unterstützen, die unterschiedlichen Funktionsbereiche des Hauses  müssen in Atmosphäre und Stimmung zum Wohlbefinden der Mitarbeiter beitragen, die Zusammenarbeit unterstützen und das Gesamtvolumen gut räumlich strukturieren.